11. Spieltag | II. Herren empfängt Azadi Hameln

Artikel vom 29. September 2026
Der Vorbericht wird präsentiert von:
Flutlichtspiel gegen den Topfavoriten – Azadi zu Gast an der Saale
Am Mittwochabend um 19:30 Uhr empfängt unsere 2. Herren Azadi Hameln im heimischen Saalestadion. Nachdem die Partie am vergangenen Wochenende gegen die SG Thal/Holzhausen aufgrund der angespannten Personalsituation nicht stattfinden konnte, wartet nun direkt eine der schwersten Aufgaben der bisherigen Saison auf die Blau-Weißen.
Das letzte absolvierte Pflichtspiel liegt bereits anderthalb Wochen zurück: Gegen den TSV Nettelrede II musste sich die Zehner-Elf mit 1:3 geschlagen geben. Trotz zahlreicher eigener Möglichkeiten fehlte die nötige Konsequenz vor dem Tor, während der Gegner seine Chancen deutlich effizienter nutzte. Positiv war dennoch die kämpferische Leistung trotz eines stark ausgedünnten Kaders. Für das Spiel am Mittwoch sieht die personelle Lage nun wieder deutlich besser aus, sodass Trainer Dirk Zehner voraussichtlich auf einen ausreichend großen Kader zurückgreifen kann.
Mit Azadi Hameln kommt allerdings das derzeit wohl formstärkste Team der Liga ins Saalestadion. Nach der überraschenden 0:5-Niederlage zum Saisonauftakt gegen Nettelrede II gewann die Spielgemeinschaft neun Partien in Folge und unterstrich am vergangenen Wochenende beim deutlichen 5:1 gegen Beber-Rohrsen erneut ihre Aufstiegsambitionen. Nach dem Abstieg aus der Kreisliga wurde der Kader im Sommer und zu Saisonbeginn deutlich verstärkt. Spieler wie Lenard Gallapeni, Denys Rozum und Sipan Karayilan bringen viel individuelle Qualität mit. Gallapeni ist mit bereits zwölf Treffern in acht Einsätzen der gefährlichste Angreifer der Gäste.
Auch die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Mit 38 erzielten Treffern stellt Azadi die zweitbeste Offensive der Liga und mit lediglich zwölf Gegentoren zugleich die stabilste Defensive. Die Favoritenrolle ist dementsprechend eindeutig verteilt. Für die Blau-Weißen wird es darum gehen, defensiv kompakt zu stehen, einfache Fehler zu vermeiden und über schnelle Umschaltmomente selbst Akzente zu setzen. Mit einem größeren Kader und maximaler Einsatzbereitschaft will die Zehner-Elf dem Aufstiegsfavoriten das Leben so schwer wie möglich machen und im Flutlichtspiel vielleicht für eine Überraschung sorgen.
